Die klassische Lebensversicherung galt nach der Einführung von Riester- und Rürup-Rente als Auslaufmodell, doch sie stellt nach wie vor ein interessantes Modell für die private Altersvorsorge dar.
Das Prinzip der Lebensversicherung ist simpel: Man zahlt Monat für Monat eine bestimmte Summe ein und am Ende der Laufzeit wird einen vorher vereinbarter Betrag ausbezahlt. Zustande kommt diese Summe aufgrund der geleisteten Beiträge und einer garantierten Verzinsung. Obendrauf kommen Überschussbeteiligungen, denn fast jeder Anbieter erzielt üblicherweise eine wesentlich höhere Rendite, als mit dem Garantiezins versprochen wurde.
Lebensversicherungen haben – egal, ob fondsgebunden oder nicht – einen großen Vorteil: Sie sichern die Angehörigen ab, wenn der Versicherungsnehmer z.B. stirbt. Deshalb ist dieses Produkt vor allem für junge Familien interessant, in denen es einen Hauptverdiener gibt.