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Berufsunfähigkeit: Risiko wird unterschätzt


Nicht nur Handwerker, sondern fast jeder vierte Arbeitnehmer wird vor dem Rentenalter berufsunfähig.Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird von vielen Arbeitnehmern unterschätzt, obwohl diese Sorglosigkeit unbegründet ist und schnell zu schwerwiegenden finanziellen Konsequenzen führen kann: Fast jeder vierte Arbeitnehmer muss seinen Job wegen Berufsunfähigkeit vorzeitig aufgeben. Auch Verbraucherschützer zählen deshalb die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit neben der Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten privaten Versicherungen.

Wie sorglos und mitunter naiv Arbeitnehmer mit dem Risiko der Berufsunfähigkeit umgehen, zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens forsa, die die Versicherungsgesellschaft HDI Gerling in Auftrag gegeben hat. 20 Prozent der Befragten war demnach die Bedeutung einer Berufsunfähigkeit gänzlich unbekannt. 50 Prozent der Befragten glaubten darüber hinaus, dass sie im Falle einer Berufsunfähigkeit über die staatlichen Versorgungssysteme ausreichend abgesichert seien. Ein großer Irrtum, denn die nach dem Jahr 1960 geborene Arbeitnehmer bekommen in Deutschland eine Rentenleistung in Höhe von 38 Prozent des letzten Nettoeinkommens – die sogenannte Erwerbsminderungsrente – diese aber auch nur, wenn auch keine andere Beschäftigung länger als drei Stunden am Tag ausgeübt werden kann.

Insbesondere bei psychischen Erkrankungen wie Phobien und Depressionen, die mittlerweile die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind, kann aber oftmals eine andere Beschäftigung ausgeübt werden, die den oben genannten Kriterien entspricht. Kann eine beliebige Beschäftigung zwischen drei und sechs Stunden am Tag ausgeübt werden, sinkt die staatliche Erwerbsminderungsrente auf 19 Prozent des letzten Nettoeinkommens im Falle der Berufsunfähigkeit. Arbeitnehmer, die noch mindestens sechs Stunden täglich eine Tätigkeit verrichten können, gehen völlig leer aus.
Berufsunfähigkeitsversicherungen springen demgegenüber in der Regel ein, sobald der Arbeitnehmer wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten kann und wenigstens eine 50-prozentige Leistungsminderung attestiert wird. Die staatliche Erwerbsminderungsrente bleibt dem Versicherten natürlich ebenfalls erhalten.

Berufsunfähigkeit: Sichern Sie sich preiswert und bedarfsgerecht ab!

Bemerkenswert an den Ergebnissen der forsa-Umfrage war auch der am häufigsten genannte Grund für die ablehnende Haltung der Arbeitnehmer gegenüber einer Berufsunfähigkeitsversicherung: der angeblich zu hohe Preis der Versicherungen. Vergleicht man nämlich die aktuellen Angebote auf dem Markt, gibt es durchaus günstige Angebote, mit dem man das Risiko Berufsunfähigkeit preiswert absichern und dem sozialen Abstieg entgehen kann.

Um die für sie billigsten Angebote bei Berufsunfähigkeitsversicherungen zu finden, nutzen Sie den Berufsunfähigkeits-Rechner auf Geldtipp.de. Hier können Sie sich ganz unverbindlich und kostenlos einen Überblick über die aktuellen Tarife verschaffen.

  

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